Wenn Prävention zur Herzensangelegenheit wird…

 

Das Statistische Bundesamt veröffentlichte am 29.09.2017 die Verteilung der Krankheitskosten des Jahres 2015 in Deutschland. Demnach beläuft sich der größte Kostenblock der Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf insgesamt 46,4 Milliarden Euro (bei Gesamtkosten in Höhe von 338,2 Milliarden Euro entspricht dies einem Anteil von 13,7 Prozent). Doch nicht nur aus ökonomischer Perspektive lässt sich hieraus ein konkreter Handlungsbedarf ableiten. Auch die Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Todesfälle des Jahres 2015 auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen sind, beschreibt die hohe Aktualität der Problematik im Bereich der öffentlichen Gesundheitspflege.

Letztlich sind die Konsequenzen nicht nur auf höhere, finanzielle Belastungen des Gesundheitssystems beschränkt. Vielmehr führen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Absinken der persönlichen Lebensqualität bei Betroffenen, sowie zu höheren Fehlzeiten von Mitarbeitern und einem beruflichen Performanceverlust im Unternehmen.

Zudem zählen die Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Gruppe der nichtübertragbaren Krankheiten. Die Entstehung lässt sich daher häufig auf Interdependenzen zwischen Individuen und ihrer Umwelt zurückführen. Dabei kommt der beeinflussbaren Komponente der Lebens- und Arbeitsbedingungen hinsichtlich präventiver Aktivitäten eine entscheidende Bedeutung zu. Um das gesundheitsrelevante Verhalten nachhaltig positiv zu beeinflussen, muss Prävention bei den Risikofaktoren der Erkrankungen ansetzen.

Neben den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren (z.B. Geschlecht, Alter, sozioökonomischer Status) sind die beeinflussbaren Komponenten hier von erheblicher Relevanz. Dazu zählen unter anderem die Einflussfaktoren Stress, Ernährung, körperliche Aktivität und das Rauchverhalten. Daneben steigern bereits vorhandene Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes Mellitus die Wahrscheinlichkeit, das Herz-Kreislaufsystem langfristig zu schädigen. Zudem stellt die Hypertonie (auch: Bluthochdruck) einen weiteren wesentlichen Risikofaktor bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. An dieser Stelle ist es außerdem wichtig, zwischen dem alters- und stressbedingten Bluthochdruck zu unterscheiden. Gerade bei jungen, beruflich sehr aktiven Menschen ist Bluthochdruck heutzutage keine Seltenheit mehr. Dabei ist die geschätzte Dunkelziffer der Erkrankten sehr hoch, da sich vor allem junge Menschen nicht vom „altersbedingten Bluthochdruck“ betroffen fühlen. Umso wichtiger ist es eine wirksame Aufklärung und Prävention zu betreiben, welche die Entstehung und das Fortschreiten weiterführender Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems verhindern.

Hier ist es von eminenter Bedeutung, nicht nur ein manifestes und nachhaltig wirksames Gesundheits- und Belastungsbewusstsein jedes Einzelnen zu schaffen, sondern auch unternehmensintern ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu implementieren. Die danova GmbH steht den Unternehmen dabei als unabhängiger Präventionsanbieter zur Seite. Dabei werden sowohl auf das Unternehmen, als auch individuell auf jeden Mitarbeiter angepasste Maßnahmenpakete erarbeitet. Der dadurch erzielte Erfolg definiert sich demnach nicht nur über seine Messbarkeit, sondern zeichnet sich ferner durch eine verbesserte körperliche und mentale Fitness jedes einzelnen Mitarbeiters aus. Letztlich trägt der dadurch erzielte, gesundheitliche Benefit zu einer wirksamen Krankheitsprävention bei, indem verschiedenste Risikofaktoren nachhaltig abgeschwächt oder vollständig eliminiert werden.

 

Die danova GmbH ist der fortschrittliche und kundenorientierte Präventionsexperte mit wirksamen BGM-Lösungen für Ihr Unternehmen und vitalen Maßnahmen für Ihre Mitarbeiter.

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